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c'est_moi
Madita Häcker 209630721
17 years old
Country: Germany
 
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Winter

Nov 18th 2008, 02:58 PM 0 raters


Es ist zu kalt, es ist zu dunkel. Das fahle Licht meines Radioweckers ist das einzige, was mich morgens beim Aufstehen begrüßt. Der Winter fordert seinen Tribut. Wir hatten ihn bekämpft und verjagt, und er versteckte sich jahrelang - in leeren Abenden, in Angst und in einsamen Tagen. Dann nahmen wir ihm auch diese Zuflucht...
...und er kehrt zurück und sammelt seine Kräfte, spart sie sich auf für die dunkle Jahreszeit.
Er macht mich müde.
Seine Verbündeten heissen Nachtzeit und Schlaf. Die eine verdunkelt mein Leben. Sie nimmt meine Hoffnung und meinen Kampfgeist und meine Fortschritte. So sieht meine Wirklichkeit aus:
Die Experten nennen es Hochintelligenz, und ein kleiner, selbstgefälliger und hochmütiger Teil von mir glaubt es. Doch was merkt man nach aussen hin davon? Schulnoten? Redegewandtheit? Ein breit gefächertes Wissen? Was macht meine angebliche Intelligenz aus, ausser einen Verstand, der sich zeitweise selbst nicht erträgt, ein Universum im Kopf und eine seltsame Auffassung von Liebe?
Alle, die anderen und ich, sehen meine Fortschritte. Ich bin weitergekommen, doch jetzt zeichnet sich ein Stillstand ab. Nachtzeit breitet ihre Tentakel über meinen Alltag und flüstert
Was muss mit einem Menschen passiert sein, dass er stolz darauf ist, ein normales Gespräch mit einer Klassenkameradin geführt zu haben? Ist es nicht armselig, Selbstbewusstsein an auffälligen Klamotten festzumachen?
Noch immer ist es so schwer, normal zu sein. Ich spiele Theater, um in der Gesellschaft überleben zu können. Eine Weile war die Sehnsucht nach anderen Menschen groß genug, um dafür zu kämpfen, doch die Anstrengung, mich immer wieder auszudrücken, zu öffnen, die Verwundbarkeit ist größer. Ich will nicht mehr kämpfen. In jedem Moment, in dem ich nicht stark bin, streiten sich der Kampfgeist und der Teil von mir, der genug hat von dem Kampf für etwas, was ich vielleicht gar nicht will.
Schlaf breitet seine Arme aus und heisst mich willkommen.

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Gib mir

Oct 4th 2008, 06:53 AM 2 raters


mehr Zeit.
Ja, ich habe Angst. Ich will das nicht aussprechen, nicht fühlen, nicht wissen. Was noch schlimmer ist, als die Schuld bei sich zu suchen: sie bei jemand anderem zu finden. Aber jetzt alles mir zuzuschreiben ist
ein scharfes Messer das mich in Scheiben schneidet

Ich habe geschrieen und geweint, aber nichts davon fand seinen Weg aus meinem Kopf heraus. Geweint, weil ich Angst habe. Vor dem Nein-Sagen. Vor dem Ver-sagen. Vor Dingen, die zu früh sind, vor dem Druck und Erwartung und Ungeduld, vor... vor dir. Vor dem, was du ausprobieren willst Ich bin noch nicht so weit!


Geschrieen, weil ich wütend war. So wütend. Warum? Gib mir mehr Zeit! Verstehst wohl doch nicht. Setz mich nicht so unter Druck. Hör auf, sei nicht immer schneller als ich. Warum? Reicht es dir nicht? du bist genau wie Flo ihr seid alle gleich Du sagst, du wartest auf mich, du tust nichts, was ich nicht will, du lässt mir Zeit, aber
warum
machst du weiter?
Ich verstehe nicht.
Hier mischen sich Wut und Angst. Wie soll ich die Initiative ergreifen, wenn du es tust? Mir bleibt nichts mehr übrig, was ich will, bevor du was neues ausprobierst und
ich dachte du würdest verstehen
Immer Nein zu sagen ist wie Gift. Es höhlt meinen Willen aus, bis die dünne Schale zerbricht unter dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht genug zu geben, nicht genug. Deine Enttäuschung zu sehen ist das Pendant zu Flos ständigen Fragen nach dem Warum.


Und dann ist da noch... ich, im Gegensatz zu anderen. Warum bin ich so und nicht wie sie?

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Was ich nicht gesagt habe

Sep 6th 2008, 07:20 PM 1 raters


Was ich nicht gesagt habe: Ich kann nicht einfach nur nicht schlafen, sondern ich kann nicht schlafen, Tor, ich will zu dir und ich hab Angst, weil es so dunkel ist und ich bin so allein und es geht mir wirklich, wirklich beschissen Tor, bitte bitte bitte ruf mich an und lies mir vor, bis ich einschlafen kann -


Das war es nicht, was mich zum Weinen brachte, sondern all die gelogenen Worte...

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In Bildern ausgedrückt

Sep 3rd 2008, 03:49 PM 0 raters


http://wordle.net/gallery/wrdl/159805/Mich

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Star Wars

Jul 4th 2008, 03:42 PM 0 raters


Einen Teil mit EdithundFlo, einen anderen Teil mit einer nichtsnutzigen Klasse, die damit nichts anzufangen weiss und sich auch nicht zurückhält, ihre Meinung kundzutun.

 

Vorher: ein warmes, helles Zimmer, das nach Ratten riecht, in dem wir alle sechs Episoden hintereinander anschauen, Vollmilchschokolade, Sommer. Es ist alles so richtig, der Hund, die Stadt, und dieses fremde Mädchen, das meine Freundin ist.

Oder auch Kuchen und Gelächter, noch mehr Fremde, zu viert in einem Zimmer schlafen. Und auch dieses Mal Tränen.

Es waren immer Emotionen in diesem Zimmer. Die Erinnerung an starke Gefühle, der Nachklang von betäubendem Schmerz (das eine Mal) und unterdrückter Streit und Verlust (das andere Mal) befinden sich direkt unter Wiedersehensfreude, Neugier, Glück, Geborgenheit und Freude, Zufriedenheit und Freundschaft.

 

Vielleicht ist es gut, dass ich es nie mehr betreten werde.

 

Die letzte Erinnerung trägt einen bitteren Nachgeschmack von Angst und Scham – Nachtzeit in bisher noch nie dagewesener Form. Ich enttäusche dich. Meine Schwäche verzerrt die folgenden Tage: Sora, erschöpft und zerbrechlich, hinkend und scheu wie ein verwundetes Tier, die mit einem vorsichtigen Lachen die kühle Ahnung des Frühlings einatmet, verhuscht und atemlos versucht, sich auszuruhen – in dem dunklen Zimmer, in dem kein Licht brennen darf! All die Leute!

Mit niemandem ausser dir werde ich Star Wars anschauen wollen können. Als nächstes: Der Gedanke an das, was dir angetan wurde, holt mir dein Bild vor Augen. Meine wunderschöne, herzliche, liebevolle, starke Glucke. Wie kann jemand?


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Sora, ungezügelt und ohne Schuhe auf einen Wald losgelassen

Jun 1st 2008, 03:33 PM 0 raters


Lebe

Lass dich

               f

               a

               l

               l

               e

               n

Lerne Schlangen-< zu beobachten

Pflanzen unmögliche Gärten

Lade jemanden gefährlichen zum Tee ein

Mache kleine Gesten

Werde ein Freund von Freiheit und Unsicherheit

Freue dich auf          Träume

Weine bei Kinofilmen

                    hoch

Schaukel so         du kannst

Tu Dinge aus Liebe

Mache eine Menge Nickerchen

Gib Geld  we i  t   e    r...

Mach es jetzt

Glaube an Zauberei

Lache

Nimm Kinder ernst

Bade im Mondlicht

Lies jeden Tag

Stell dir vor, du wärst verzaubert

Höre allen Leuten zu

FREUE! dich

Lass die Angst fal

                             len

Unterhalte das Kind in dir

Umarme Bäume

Schreibe Briefe

Lebe


                  Joseph Beuys





Wie, wie, WIE kann man überhaupt auf eine andere Art als ohne Schuhe in diesem Wald unterwegs sein wollen? Denn...


Im Wald gibt es Dinge, über die nachzudenken man jahrelang im Moos liegen könnte.

                                   Franz Kafka


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Schule ist zu nichts nütze.

May 28th 2008, 10:40 AM 0 raters


Mon ami me trompe avec une autre fille et je le sais. Alors, je lui demande pourquoi il fait cela. C’est pas important ce qu’il dit – le finis avec lui. Je ne veux pas un ami qui me mentis et aussi pas un qui peut me dire sans probleme qu’il a une affaire. Je détruis tous les choses qu’il ma données et tous les lettres, fleurs ou photos. Alors, quand je n’ai rien à faire avec lui encore, je crie et pleure quelques jours, mange beaucoup de chocolat et raconte tout a ma copine une million de fois.

Si je vois mon ex-ami ou sa fille, je ne dis rien. Je ne les connais plus.

 

Blöde Französischarbeit, dumme Aufgabe. Nie im Leben würd ich das machen. Aber was denn? Sowas überleg ich gar nicht erst... grässlicher Gedanke...

...uaaah.

lassen wir das.


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25.05.08

May 27th 2008, 12:55 PM 0 raters


"Ich versuche nicht, dich zu verändern. Ich bohre nur tiefer in deine Wunden..."
Wie gut zu wissen, dass man Freunde hat, denen man am Herzen liegt.

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Nachtrag vom gelöschten 17.2.08

Apr 3rd 2008, 02:07 PM 0 raters


Bestandsaufnahme

Einer ist verschollen. Einer gegangen, so gründlich, dass jeder Versuch zur Kontaktaufnahme im Sand verrinnt.
Eine wird gestohlen, und niemand weiss, dass da ein Dieb ist.
Eine ist noch da - noch. Zwei Personen in so kurzer Zeit, wer ist der nächste?
Einer tickt aus, wie die langsame Explosion einer Zeitbombe. Ich frage mich, welcher Splitter mich treffen, welches Bruchstück mich k.o. schlagen wird.
Ich? Ich bin noch da. Glaube ich, mit dem Teil von mir, der denken kann.

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Nachtrag vom gelöschten 19.1.08

Apr 3rd 2008, 02:04 PM 0 raters


Was ist aus der Welt geworden?

 

Als ich klein war,

liebte ich die Menschen

die nett zu mir waren

und hasste die Menschen

die gemein zu mir waren.

 

Heute hasse ich die Menschen, die ich liebe, und liebe die, die gemein zu mir sind.


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Ich&Ich - Dämonen

Apr 3rd 2008, 02:02 PM 5 raters


Ich kämpfe gegen die Dämonen
Sie sollen nicht bei mir wohnen, sondern gehn
Sie durchbrechen die Kontrollen
Sie machen was sie wollen, sie verdrehn
Alle Sachen in dem Zimmer, sie machen alles schlimmer als es ist
Sie durchkreuzen die Gedanken, dass man die letzten Schranken vergisst


Ich kämpfe gegen die Dämonen
Ich such eine Tür um hier als Sieger raus zu gehen
Ich kämpfe gegen die Dämonen
Sie klingen wie Sirenen, es ist schwer zu widerstehen
und sich nicht mehr umzudrehen.
Einfach gehen


Ich kämpfe gegen die Dämonen
Ich will sie nicht mehr schonen, sie solln fliehen
Sie halten mich ganz klein und verstecken bei mir Wein

und Nikotin
Ich will nichts mehr davon finden, sie solln sofort verschwinden

und mich nicht stören
Ich wünsch sie auf der Stelle in die Hölle,
wo sie hingehören


Ich kämpfe gegen die Dämonen
Ich such eine Tür um hier als Sieger raus zu gehen
Ich kämpfe gegen die Dämonen
Sie klingen wie Sirenen, es ist schwer zu widerstehen
und sich nicht mehr umzudrehen.
Einfach gehen


Halt dir die Ohren zu und hör nicht was sie sagen
ich weiß sie brechen jedes versprechen
und am ende musst du alles bezahlen
du musst alles bezahlen


Ich kämpfe gegen die Dämonen
Ich such eine Tür um hier als Sieger raus zu gehen
Ich kämpfe gegen die Dämonen
Sie klingen wie Sirenen, es ist schwer zu widerstehen
und sich nicht mehr umzudrehen.
Einfach gehen

 


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Ich&Ich - Stark

Apr 3rd 2008, 02:00 PM 0 raters


Ich bin seit Wochen unterwegs und trinke zu viel Bier und Wein.
Meine Wohnung ist verödet, meinen Spiegel schlag ich kurz und klein.
Ich bin nicht der, der ich sein will und will nicht sein, wer ich bin.
Mein Leben ist das Chaos, schau mal genauer hin.

Ich bin tierisch eifersüchtig und ungerecht zu Frauen.
Und wenn es ernst wird, bin ich noch immer abgehauen.
Ich frage gerade dich: Macht das alles einen Sinn?
Mein Leben ist ein Chaos, schau mal genauer hin.

Und du glaubst ich bin stark und ich kenn den Weg?
Du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht?
Du denkst ich hab alles im Griff

und kontrollier was geschieht.
Aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied.

Ich bin dauernd auf der Suche und weiß nicht mehr wonach.
Ich zieh nächtelang durch Bars, immer der, der am lautesten lacht.
Niemand sieht mir an, wie verwirrt ich wirklich bin.
Ist alles nur Fassade, schau mal genauer hin.

Und du glaubst ich bin stark und ich kenn den Weg?
Du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht?
Du denkst ich hab alles im Griff

und kontrollier was geschieht.
Aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied.
Ich steh nur hier oben und sing mein Lied.

Stell dich mit mir in die Sonne oder geh mit mir ein kleines Stück,
ich zeig dir meine Wahrheit für einen Augenblick.
Ich frage mich genau wie du, wo ist hier der Sinn.
Mein Leben ist ein Chaos, schau mal genauer hin.

Und du glaubst ich bin stark und ich kenn den Weg?
Du bildest dir ein, ich weiß wie alles geht.?
Du denkst ich hab alles im Griff

und kontrollier was geschieht.
Aber ich steh nur hier oben und sing mein Lied.
Ich steh nur hier oben und sing mein Lied.


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Nachtrag vom gelöschten 7.11.07

Apr 3rd 2008, 10:24 AM 0 raters


Kein Titel.


Meine gute Laune balanciert auf dünnem Boden, zerbrechlich wie Glas. Ein falscher Schritt oder ein Stolpern reicht, bis er bricht, um Schmerz Trauer Wut Angst Eifersucht freizulassen. Jetzt fühle ich mich leicht. Ich räume mein Zimmer auf und die Handarbeit beruhigt mich, ich höre Musik und die ruhigen Texte machen meinen Kopf frei. Eine einzelne weisse Feder hängt an schwarzem Faden in der Mitte meiner Decke. Ein Blick darauf reicht, um zu erkennen, dass DAS nicht das ist, was ich wollte, und ich tausche den schwarzen Faden gegen dünnen weissen Zwirn. Die Leichtigkeit ist es, was ich ausdrücken will. Mein Lächeln hält an, als ich den Umhang flicke, den weichen, schwarzen Umhang mit der Kapuze, der hinter mir herweht, wenn ich schnell gehe und macht, dass ich mich gut fühle. Sein glänzender Stoff liegt als kleiner Haufen auf meinem Zimmerboden.

Ich trinke Apfelsaft aus der Flasche, die noch von Funny ist. Zwei leere Plastikflaschen werden beiseite gestellt. Erinnerungen lösen sich ab.

Ich habe Lust, selbstbewusst und verrückt zu sein. Ich denke an bunte Tücher und Klamotten in lauten, fröhlichen Farben, an Pailletten und Federn und die Blüten aus Papier in meinem Zimmer, die nach Lachen klingen und sich im Wind drehen. Eine weiche blaue Decke für meine Glucke, ich werde viele Stunden damit verbringen, unzählige Sterne und Sonnen und Monde aufzusticken. Silberner Faden, und goldener, roter und blauer.

Ich nehme die Dinge in die Hand. Ich habe keine Lust mehr, mich von Flo runterziehen zu lassen. Ich fühle mich stark, ich fühle mich ungewohnt. Es fühlt sich gut an, andere in den Arm zu nehmen.
Ich lasse mir blaue Strähnen ins Haar machen. Ich töne sie königsblau, in Soras Farben, ich färbe sie wenn ich nach Kleve fahre, ganz, die Hälfte, wer weiss? Ich besorge mir echte Hörner, für KTs. Einen Bogen und einen EIGENEN Umhang, zusammen mit den Armschützern wird es gut aussehen. Dann stecke ich mir Federn in die windzerzausten Haare und lache die Sonne an, die sich in der Fichte versteckt. Ich suche mir eine Gruppe durchgeknallter Rollenspieler und verwandle mich für Stunden in ein kleines Wesen, eine starke Figur, einen Kämpfer. Ich kämpfe jetzt schon. Ich sehe meine Möglichkeiten durch und wähle aus.

 
Mein Herz schlägt. In meiner Brust fühle ich ein Lachen, ein Schluchzen, einen Schrei, ein Keuchen. Ich will alles gleichzeitig. Vielleicht gehe ich raus, ich halte meine Hände in das kalte Wasser der Quelle, ich verstecke mich im goldenen Wald und suche den Himmel zwischen den Baumwipfeln. Ich atme tief ein und lächle. Ich bin stark genug für das hier.


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Nachtrag vom gelöschten 8.9.07

Apr 3rd 2008, 10:22 AM 0 raters


Fragen an...


Es gibt ein neues WIR. Ein

Das hat Flo mir...

Neulich, als wir...

Funny hat gesagt...

-WIR. Eine neue Liebe, ein neues Vertrauen. Und ich gehöre nicht mehr dazu. Jemand anderes, nicht ich. Wann hat es begonnen? Wann kam das Kribbeln im Bauch, der Unterschied zwischen ich-hab-dich-lieb und ich-liebe-dich? Wie fühlt es sich an, eine Frau zu lieben und eine andere zu küssen? Wie lange hast du hinter meinem Rücken...

Flo, was ist passiert?

Weißt du, was du mir nimmst? Da war jemand, der... Jemand, eine einzige Person, die mich liebte, bevor sie mich kannte, und nicht umgekehrt, vorbehaltlos, anspruchslos. Bei der ich hundertprozentig sicher sein konnte. Ein Felsen, eine einzige Sicherheit inmitten all der Angst. Du gabst mir Halt und du warst da, ohne Gegenleistung zu fordern. Niemandem konnte ich so vertrauen wie dir.

Flo, warum habe ich mich von Anfang an schlecht gefühlt, wenn du mit Funny schreibst? Was soll die Eifersucht auf die Nachtschichten, die Angst, unwichtiger zu werden? Warum kann ich mich nicht für euch freuen, wenn ihr füreinander da seid?

Aber was, wenn du Funny

                               Funny dich lieber hat als mich?

Was dann?

 

Gib mir mehr Zeit, sagte ich – Willst du das, sagtest du. Als du fragtest, ob du derjenige bist mit dem ich... War es um meinetwillen, als du fragtest, wie es mir dabei geht, an wen dachtest du dabei? An mich? Oder an Funny? Denk darüber nach, batest du mich, und noch bevor ich mich entschieden hatte, hast du das schon getan. BEVOR du wusstest, was ich wollte. Flo, was hättest du getan, wenn ich mich anders entschieden hätte? Ging es dir dabei nur um mich, oder wusstet du von vorneherein, was ich antworten würde? Diente die ganze Sache nur dem Zweck, dir den Weg zu Funny freizuräumen?

Überleg es dir, sagtest du, bitte, und das bleibt unter uns. Wie hast du mich dazu gebracht, ihr was zu verschweigen? Etwas, worüber ich eigentlich mit ihr reden wollte. Während ihr beide näher und näher kamt, hinter meinem Rücken. Vor wem wolltest du was geheim halten? Wer soll hier was nicht wissen?

Flo, warum hast du Geheimnisse vor mir? Erst mit Funny, und jetzt mit Edith. Warum verheimlichst du mir was? Wieso hast du nichts gesagt, selbst auf Nachfrage nicht? Was wäre dabei gewesen, mir das zu sagen?

Ich hab mich gefreut, Funny zu treffen... und du warst zuerst da, an dem Tag an dem rein zufällig sie auch keine Zeit hatte, und ich dachte noch so ein Mist. Zusammen, ein WIR,

jetzt gehört ihr zueinander. Du bist für sie da. Du gibst ihr, was du mir nicht geben konntest. Sie gibt dir, was ich dir nicht geben kann, nicht geben konnte, wollte. Die Küsse, die ich dir verwehrte. Sie gibt dir ihren Körper, gibt dir sich, SIE sagt nicht dauernd gib mir mehr Zeit, es ist zu früh, nicht... Sie kann dir was zurückgeben. Und ist sie jetzt diejenige, der du ins Ohr singst

ich mag dich relativ sehr

nothing’s gonna change my love for you

my cinderella

deren Hand du hältst? Ist sie jetzt die Frau, der du mitteilst wenn du mir den Rücken massierst, wenn du mich umarmst, wenn du neben mir sitzt, denn wenn du eine Freundin hast, hast du eine Freundin, und sie sollte das ja einfach wissen, nicht wahr? Hat meinen Platz eingenommen und ich bin weitergerückt zu einer, die da mal war. Und ich stehe hier, schaue zurück und ich stehe neben euch und zwischen euch und frage mich, was passiert ist es ging so schnell und jetzt, bin ich Vergangenheit? Jemand, den du mal geliebt hast. Was bin ich jetzt, nichts weiter als eine Freundin? Jemand, der nicht zu schätzen wusste, was passiert ist, und jetzt ist es zu spät. Selber schuld.

Ich lese diese Zeilen und fühle nichts. Kein Schmerz, keine Angst, keine Trauer, keine Wut. Die Zeit heilt alle Wunden, heisst es. Aber was innerhalb von Stunden angerichtet wurde, braucht mehr als drei Wochen dafür.


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Ray. Funny. Flo.

Jul 19th 2007, 07:56 AM 0 raters


Ray.
Tiger, wo bist du? Du sagtest, du hältst es keine drei Tage ohne mich aus (im Ernst). Was ist aus unseren Nachtschichten geworden? Wieso bist du nicht da?
Dein DL ist vervirt und spinnt.
Du hast keine Zeit.
Dein Inet lässt dich nicht.
Dein icq lässt dich nicht.
Du hast Stress in der Schule.
Und bei alledem findest du nicht einen Abend Zeit für mich? Ich hab dich seit über drei Wochen nicht gesehen. Ich will dir was erzählen. Ich will was von dir hören. Ich will ein Lebenszeichen von dir. Wie kann ich so unwichtig für dich sein?
Deine Karte liegt vor mir und lacht mich aus.

Funny.
Ratte, wo bist du? Du sagtest, du wärst immer da für mich. Du sagtest, es tut dir Leid, dass du so wenig Zeit für mich hast, aber was mach ich jetzt?
Du bist abgelenkt.
Du kümmerst dich um Jana.
Du bist müde.
Ich brauche dich, Ratte. Du bist die einzige, die noch da ist, jetzt, wo Ray verschollen ist. Was soll ich ohne dich? Ohne deine Hilfe, deinen Trost, dein verrücktes Lachsmiley, ich will mit dir reden, ich will Blödsinn machen mit dir, ich will den Sommer planen, ich...

Flo.
Ich weiss... du magst Ray nicht. Aber wie kannst du ihn hassen? Du kennst ihn überhaupt nicht. Du weiss nichts über ihn.
Er ist nicht da.
Er kommt nicht, wenn er es verspricht.
Er schreibt nicht, wenn er es verspricht.
Er vertröstet mich auf später.
Wie kannst du es wagen, zu behaupten, er würde zuviel Platz in meinem Leben beanspruchen? Wie KANNST du? Es ist mein Leben. Wie kannst du behaupten, seine Abwesenheit wäre besser für mich? Du glaubst, du kannst darüber bestimmen wollen, was ich fühle?
Flo, wie kannst du erwarten, die wichtigste Person für mich zu sein? Ich brauche Zeit, wieso beschuldigst du mich jetzt? Wieso verstehst du nicht, wie wichtig er mir ist?

Ray. Funny. Flo.
Wer gibt euch das Recht, mich zum Weinen zu bringen?


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Herbst

Jun 9th 2007, 03:38 PM 0 raters


Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.
                                        Rainer Maria Rilke


...


Danke.

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Erinnerungen...

May 12th 2007, 04:18 PM 0 raters


- na, dann los
- ???
- musst mich halt ordentlich führen...


... I'm in heaven when we dance
I love, I love it,
'cause everything is perfect

when we dance...


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Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht.

May 8th 2007, 03:18 PM 0 raters


Weil, ich hab nur, und nur deswegen, gute Laune, weil ich andernfalls - nein, keine schlechte Laune hätte. Ich wäre so fertig, dass ich den Rest des Tages mit Tropfen verbracht hätte. Und was von beiden ist wohl die bessere Möglichkeit?

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Bridge Over Trouble Water

Apr 23rd 2007, 07:32 AM 0 raters



When you’re weary feeling small,
When tears are in your eyes I will dry them all;
I’m on your side. When times get rough
And friends just can’t be found,
Like a bridge over troubled water
I will lay me down.
Like a bridge over troubled water
I will lay me down.
When you’re down and out
When you’re on the street,
When evening falls so hard
I will comfort you.
I’ll take your part.
When darkness comes
And pain is all around,
Like a bridge over troubled water 
I will lay me down.
Like a bridge over troubled water
I will lay me down.
Sail on silvergirl
Sail on by.
Your time has come to shine.
All your dreams are on their way.
See how they shine
If you need a friend
I’m sailing right behind.
Like a bridge over troubled water
I will ease your mind.
Like a bridge over troubled water
I will ease your mind.

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:-)

Apr 13th 2007, 03:19 PM 0 raters


1: KT. Mein erstes Klassentreffen! Ein voller Erfolg, und die nächste "Einladung" hab ich auch schon.
2: Ich konnte in die Stadt... ohne Jacke. So schön warm ist es. Oh, und es duftet herrlich nach Sommer! :-)
3: Mehrere hundert fein säuberlich sortierter Lieder auf meiner Festplatte - die Nachtschicht kann kommen.
4: Büüüüüüüüücher!

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