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Opened on : Dec 6th, 2008 491 raters 34929 views Ein Zeitvertreib für viel zu lange Tage
 
 
Corinna
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Volleyball

Nov 11th 2009, 03:35 PM 2 raters


Ich fahr vielleicht übernächstes Wochenende nach Berlin. Wenn noch Plätze frei sind J Aber das ist noch nicht sicher...

Heute Abend war ich das erste mal bei Volleyball – eigentlich habe ich ja ein ausgeprägtes Balltrauma. Aber es war am Ende eigentlich ganz gut. Vielleicht, weil mir nur noch halb so viele Bälle regelmäßig aufs Spielfeld gerollt sind (ich und Ants mussten nämlich erst mal am Rand gegen die Wand spielen). Nun, so wird es wohl gewesen sein. Aber nachdem sich in der letzten halben Stunde jemand um uns gekümmert hat und ich sogar ein bisschen was gecheckt hab, war’s echt ganz lustig. Am Ende war der Trainer ganz stolz auf uns. Weil noch eine Stunde zuvor blutige (und ich meine wirklich blutige) Anfänger gewesen waren.

Nächste Woche gehen wir da noch mal hin. Besseres Gefühl, sich sportlich zu betätigen. Ich weiß nicht mal wieso Oo

Nun, jedenfalls tun wir das jetzt. Heute hatten wir Spanisch Schulaufgabe, es war eine Katastrophe, ich musste in Französisch einen 2 Minuten Vortrag halten. Ich muss sagen, dass ich es vor diesem Tag niemals für möglich gehalten hätte, dass jemand (in dem Fall ich) in 2 Minuten so einen Mist zusammenlabern kann. Ich glaube, die Lehrerin hat heute jegliche gute Meinung, die sie vielleicht irgendwann einmal von mir gehabt hatte, verloren.

Damit hat man sich wohl abzufinden.

Jedenfalls ist immer noch nicht Wochenende und das finde ich äußerst unsozial.

Aber der Pelzmärtel war heut da und die kleinen Schokokugeln stimmen mich versöhnlich J


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Ach du lieber weltenzerstörerische Montag

Nov 9th 2009, 02:27 PM 3 raters


Soso, das ist es also. Das Manöver, uns alle verrecken zu lassen. Möglichst langsam und schmerzhaft.

Ich war auf etwas schlimmes vorbereitet, aber dieser Tag übertraf selbst meine grausamsten Befürchtungen und ich habe schon eine sehr blühende Fantasie.

Aber ich will ehrlich sein, ich hätte es erwarten müssen. Um 6.30 Uhr wagte es mein Wecker, der Verräter doch tatsächlich zu klingeln und mich aus meinem Bett zu vertreiben, in dem ich mich die vergangene Nacht eher herumgewälzt als geschlafen habe. Entweder scheine ich meine Leidenschaft für den Schlaf zu verlieren oder man plant hier ebenfalls ein Verreckungs-Manöver.

Das ist insofern ein Weltuntergang, da mein Bett eigentlich bisher mein bester Teamspieler war. Wir haben uns perfekt ergänzt. Doch gut, wie mein Vater beim Abendessen stets zu sagen pflegte: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei.“

Doch ich habe keineswegs vor, hier rum zu philosophieren, ich wollte nur einen kurzen Einblick in meine Stimmung gewähren. Wer es immer noch nicht verstanden hat: Sie ist auf dem Tiefpunkt, allerdings nicht auf dem entgültigen, sondern eher dem ich find zwar alles scheiße aber irgendwie ist es doch noch ganz lustig Tiefpunkt und nein, ich konnte ihm keinen kürzeren Namen geben. Das verstöße doch gegen sämtliche Wertvorstellungen.

Nun, wie dem auch sei, ich bin etwas angesäuert, da meine werte Mutter vor einer Stunde verkündete kurz (KURZ!) den Computer für das Verfassen einer E-Mail bräuchte – nicht meinen Computer – und solange sie da rumwerkelt kann ich nicht fernsehen weil mich das aus dem seelischen Gleichgewicht bringt, wenn jemand im gleichen Zimmer wie ich ist, wenn ich fernsehen gucke. Vor etwa 5 Minuten war sie dann endlich fertig. Ich frage mich ja echt, wie man es hinkriegt, so lange an einer Mail zu tippen. Aber gut, jetzt ist es eh zu spät und man brachte mich mal wieder erfolgreich um mein allabendlich geplantes aber nie durchgeführtes Rendez-vous mit dem Fernseher. Dafür hab ich mir vorhin in der Apotheke Bonbons gekauft. Es gab zwar nicht die, die ich wollte und verehre (das hätte ja auch nicht in den allgemeinen Zerstörungsplan gepasst) aber besser nicht wohl schmeckende Bonbons als harte, kalte und eklige Karotten.

Na ja, dann versuche ich mal meine Stimmung damit aufzuheitern, dass ich mir in einem Mantra vorsinge, dass ich in dieser Woche noch eine Spanischschulaufgabe, ein Kunstreferat und einen Vortrag in Französisch zu absolvieren habe und bisher auf kein einziges der drei Ereignisse vorbereitet bin.

Ist die Welt nicht schön?

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Mal wieder bei Oma

Nov 7th 2009, 02:30 PM 4 raters


Vor etwa einer halben Stunde bin ich heimgekommen. Irgendwie bin ich müde. Wahrscheinlich wegen der langen Fahrt. Mann mann -.- Alle haben Omas im Nebenhaus und meine wohnt ne Stunde Autofahrt weit weg. Na ja, manchmal wohl besser so^^

Zum heutigen Tag:

Geplant war, dass wir um halb 10 losfahren. Hätte ich gewusst, dass mein Vater mitkommt, wär ich ne halbe Stunde später aufgestanden – und tatsächlich sind wir erst kurz vor 10 aus dem Haus gekommen. Der Mann ist nämlich ein absoluter Trödler.

Also sind wir auch viel zu spät gekommen, aber meine Tante war noch später. Haben wir eben ohne sie angefangen zu essen (also frühstücken). Sie kam dann als wir fertig waren, meinen Cousin im Schlepptau. Als die dann gegessen hatten, begab es sich mysteriöserweise wie jedes Mal, dass man uns vor die Tür gesetzt hat. Ja, genau so war das. Nur etwas verschönigt. Etwa so:

Oma: „Wollt ihr nicht ein bisschen spielen gehen?“

Wir brummen.

Oma: „Ich denk nur, weil euch das doch nicht so interessiert, was wir reden.“

(Das war leicht untertrieben. Eine geschlagene Stunde hatten wir dem Gerede über alles mögliche - ich glaube, kurz ging es sogar um einen Eimer, falls ich das recht verstanden hatte. Und ein Reh, ein totes Reh. Im Kofferraum – mehr oder weniger gelauscht und ich bin fast eingegangen vor Langeweile. Da konnte auch die Autozeitschrift nicht helfen, die zuerst ich und dann mein Cousin sich erfolglos durchgeblättert hatte. Deswegen war es vielleicht nicht ganz angebracht zu sagen es interessiere uns nicht so, was da geredet wurde. Es war eben einfach nur ... na ja ihr kennt das bestimmt.

Nach weiteren Sticheleien sind haben wir uns also in den Zwischenbau treiben lassen, wo wir uns dann gefühlte 2 Stunden angeschwiegen haben, ich und mein Cousin. Mein Vater und meine Mutter sind dann zu meiner Großtante, aber ich bin da geblieben. Kurz darauf sind meine Tante und mein Cousin dann auch noch gegangen, da hab ich mich eben allein angeschwiegen. War auch mal was neues.

Nachdem ich alle Süßigkeiten im Zwischenbau für abgelaufen befunden habe durch einfaches Hineinbeißen und wieder ausspucken und meine Zehen nicht mehr spüren konnte, hab ich probiert, ob der Fernseher geht – tat er nicht. Dann ob der CD-Player geht – tat er nicht.

Also bin ich ein bisschen auf dem Hof rumgelaufen, alle paar Minuten, wenn die Runde zu Ende war, bin ich an meinem Opa vorbeigekommen, kurzer Gruß und weiter ging’s.

Dann hab ich meiner Oma noch geholfen für ein paar Feriengäste zu übersetzen (sie hatte sich mit der Anzahl der Betten vertan und jetzt hatten sie nichts, wo sie die Nacht schlafen konnten. Die fröhliche Nachricht durfte ich verkünden.)

Anschließend wieder rumgestreunt, habe meine Runde um ein Feld erweitert, dann war mir aber zu kalt und ich bin rein, bisschen Schokolade genascht. Und plötzlich schlug mir meine Oma doch echt vor, mit mir zusammen einen Buchskranz zu machen. Man muss dazu sagen, dass ich mit ihr noch nie irgendwas wirklich gemacht hab. Nie! Aber ich hatte ihr erzählt, dass ich gern bastle und dann haben wir das doch tatsächlich gemacht. Das Kränzchen liegt jetzt in meinem Zimmer, ich muss es noch aufhängen. Sieht echt schön aus J

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Nov 6th 2009, 04:10 PM 3 raters


Seltsamerweise überkommt mich eine gewisse Unzufriedenheit.

Obwohl ja alles ziemlich gut läuft. Ich war heute mit meiner Mutter und meiner Schwester unterwegs. War schön J Und zusammen gekocht haben wir auch noch.

Kann mich eigentlich nicht beschweren. Na ja, tu ich ja auch nicht. Außerdem bin ich mal wieder im Schreib-Wahn. Stressig^^ aber lustig.

Morgen geht’s zu meiner Oma. Ich hoff ja mal, dass das gut geht ...

Meine Tante kommt auch. Da freu ich mich echt drauf. Aber ich denk ich bin froh wenn ich danach wieder daheim bin. Das ist immer ein bisschen nervenaufreibend bei denen.

Nun gut, ich wünsch euch allen noch einen wunderschönen Freitag Abend/ bzw. eine gute Freitagnacht

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Alles wieder gut

Nov 5th 2009, 08:21 AM 2 raters


Meine Mutter macht sich mal wieder Sorgen. Vorhin beim Mittagessen: „Corinna, trinkst du etwa Rotwein?“ „Nein Mama, das ist Traubensaft.“ Unauffälliges Husten.

Nein, es war wirklich Traubensaft. Sie hatte Rotwein und es sah wirklich total gleich aus. Leicht zu verwechseln ...^^

Ich befinde mich mal wieder in einer allgemeinen Krise. Nämlich der Beschäftigungslosigkeit. Ich hab gestern Abend eins von meinen alten Büchern angefangen und echt ein paar Stunden drin gelesen. Heute Mittag wollte ich weiterlesen aber nach den ersten paar Zeilen fand ich’s nur noch total öde und irgendwie leicht ..äh lächerlich.

Also muss ich heute mal die Wohnung nach einem Buch durchkämmen, dass ich noch nicht gelesen hab.

Na ja, und heute gab es also das erste Mal in meinem Leben Pommes bei uns. Meine Schwester hat sie gemacht, hat echt gut geschmeckt. Heute Abend machen wir uns den Rest. Was echt verblüffend ist: Wir verstehen uns auf einmal total gut, obwohl wir uns immer noch nicht so oft sehen. Aber ich glaube, es lag wirklich an mir. Wie jemand schon mal so richtig gesagt hat: Ich bin ein Selbstsaboteur.

Wenn ich mich nämlich mal von etwas überzeugt habe, sehe ich keine Zeichen mehr, die etwas anderes bedeuten könnten. Zum Beispiel hab ich mir nie Mühe gegeben beim Essen (der einzige Zeitpunkt, zu dem wir uns noch gesehen haben) ein Gespräch aufzubauen, im Gegensatz zu ihr.

Auf jeden Fall bin ich echt total froh, dass jetzt wieder alles in Ordnung ist.

Gleich gehe ich zu Ants, wir müssen ein Referat für Kunst machen. Ja, soweit ist es mit der Welt schon gekommen, dass man jetzt Referate in Kunst halten muss. Und zwar über einen gewissen Franzisco de Goya, ich schätze mal ein Maler – was sonst.

Jaja, und ich muss sagen ich hab mich schon ziemlich gut von der Schule erholt. Da find ich’s gar nicht mal so schlimm, dass sie bald wieder anfängt. Obwohl ich weiß, dass ich in spätestens einer Woche wieder wimmernd um Ferien flehen werde.

Doch zum Glück ist es noch nicht so weit *g*

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